Kapitalismus bezeichnet die Wirtschaftsordnung, die zum einen darauf basiert, dass es Arbeitgeber_innen und von ihnen abhängige Arbeitnehmer_innen gibt. Dabei fertigen die Arbeitnehmer_innen Waren an, die die Arbeitgeber_innen verkaufen, um möglichst hohe Gewinne zu erzielen. Wichtigster Kernpunkt dabei ist die Konkurrenz zwischen und auch innerhalb der beiden Gruppen. Das führt natürlich zu Interessenkonflikten, vor allem zwischen Arbeitgeber_innen und Arbeitnehmer_innen, weil die Arbeitnehmer_innen von den erwirtschafteten Gewinnen nichts abbekommen und ausgebeutet werden. Dies ist ein Wesensmerkmal des Systems und liegt nicht an der Böswilligkeit der Arbeitgeber_innen. Die Aufgabe des Staates besteht im Kapitalismus darin, diese ungerechte Situation aufrecht zu erhalten und zu verhindern, dass es zum Beispiel zu Aufständen kommt.
Alternative Gesellschaftsmodelle sind zum Beispiel Anarchismus oder Kommunismus.

Rassismus bedeutet, dass aus einer rein bio-logischen Argumentation heraus, Menschen oder Gruppen von Menschen kollektive Merkmale zugeschrieben werden. Mit diesem Vorgehen werden Diskriminierung und Ausgrenzung gegenüber Einzelnen oder Gruppen (den „Anderen“) begründet.

Der Holocaust bezeichnet die systematische Ermordung von mindestens sechs Millionen Jüdinnen und Juden während des deutschen Faschismus, dessen nationalistisches und antisemitisches Gedankengut auf Zuspruch in der Bevölkerung stieß.